Gegründet 1947 Donnerstag, 5. März 2026, Nr. 54
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 03.03.2026, Seite 4 / Inland

Iran: SPD warnt vor Massenflucht

Berlin. Die SPD im Bundestag hat angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten vor einer neuen Flüchtlingswelle nach Deutschland und Europa gewarnt. »Jeder Nahostkrieg in der Geschichte hat große Fluchtbewegungen mit sich gebracht, Irak, Syrien, Libyen«, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetovic, am Montag dem Stern. Es könne »Millionen von Menschen« geben, die nach Europa fliehen. »Sind wir bereit für einen neuen ›Wir schaffen das‹-Moment? Ich glaube nicht«, fügte er hinzu. Es sei gut, dass Irans »Oberster Führer« Ali Khamenei, der das Land an den Abgrund geführt habe, Geschichte sei, so der SPD-Politiker. Aber »bei aller Euphorie« müsse man »auch die Gefahren im Blick behalten«. (dpa/jW)

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.

                                               10 Wochen junge Welt online lesen für nur 10 € – jetzt bestellen!