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Aus: Ausgabe vom 25.02.2026, Seite 1 / Titel
Ukraine-Krieg

Kein bisschen kriegsmüde

Russland warnt Frankreich und Großbritannien vor dem angeblichen Versuch, der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung zu stellen. Durchhalteparolen aus Berlin, Paris und Kiew
Von Reinhard Lauterbach
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Erschöpft, aber schlappmachen ist nicht. Ukrainischer Soldat in der Region Saporischschja

Russland hat Frankreich und Großbritannien nachdrücklich vor deren angeblichem Plan gewarnt, der Ukraine Atomsprengköpfe aus eigenen Beständen zur Verfügung zu stellen. Wenn es hierzu käme, dann werde Russland mit taktischen Atomschlägen gegen die Ukraine und gegebenenfalls Frankreich und Großbritannien antworten, schrieb der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, in seinem Telegram-Kanal. Kremlsprecher Dmitri Peskow kündigte an, Russland werde das Thema dieser angeblichen Pläne auch bei der nächsten Runde der Ukraine-Verhandlungen ansprechen.

Peskows und Medwedews Stellungnahmen knüpfen an eine Meldung an, die der russische Auslandsnachrichtendienst SWR am Dienstag morgen verbreitet hatte. Darin schreibt er von »vorliegenden Erkenntnissen«, wonach insbesondere Frankreich Atomsprengköpfe des Typs TN75 und dazugehörige Technologien an Kiew zu liefern plane. Der Sprengkopf TN75 hat eine Sprengkraft von 100.000 Tonnen TNT und war etwa 20 Jahre lang auf französischen U-Booten stationiert. Seit 2016 wird er dort nach und nach durch ein neueres Modell ersetzt. Nähere Belege für seine Behauptung lieferte der SWR nicht. Erstaunen ließ die Bemerkung, die Bundesrepublik sei »vernünftig genug«, an diesem französisch-britischen »Abenteuer« nicht teilzunehmen. Erstaunlich deshalb, weil die BRD gar keine Atomwaffen besitzt, die sie an die Ukraine abgeben könnte. Vielleicht waren die nuklear bestückbaren »Taurus«-Marschflugkörper gemeint.

Führende westliche Politiker verbreiteten am Dienstag in Erklärungen zum Ukraine-Krieg Durchhalteparolen. So schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X, die Ukraine sei »Europas erste Verteidigungslinie«, die unbedingt gehalten werden müsse. Russland täusche sich, wenn es hoffe, dass die »europäische« Unterstützung der Ukraine nach und nach ermüden werde. Der Ukraine-Krieg habe im Gegenteil die NATO gestärkt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sagte im Deutschlandfunk, Frieden sei nur durch Stärke erreichbar, und diese Stärke müssten die Unterstützer der Ukraine weiterhin zeigen. Militärisch sei aber in absehbarer Zeit keine Entscheidung zu erwarten. Der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenskij nahm als Erfolg seines Landes in Anspruch, dass es weiterhin als Staat existiere. Das sei die Leistung der Ukrainer, deren »Heldentum« dürfe auch bei einem Friedensschluss »nicht entwertet werden«, sagte Selenskij. Am Montag hatte eine Koalition von etwa 50 sogenannten Nichtregierungsorganisationen den ukrainischen Präsidenten aufgefordert, auf keinen Fall ein Referendum über mögliche Gebietsabtretungen zuzulassen. Eine solche Abstimmung wäre verfassungswidrig, schrieben die Organisationen laut The Kyiv Independent, obwohl die ukrainische Verfassung genau eine solche Abstimmung bei Gebietsveränderungen vorschreibt. Es scheint also Befürchtungen zu geben, dass ein Referendum in der Ukraine »falsch« ausgehen könnte.

Der ukrainische Geheimdienst SBU bekannte sich am Dienstag zu einem Angriff auf den östlichen Endpunkt der »Druschba«-Ölpipeline im russischen Tatarstan. Der Angriff hatte die Pumpstation am Montag schwer beschädigt. Kirilo Budanow, der frühere Geheimdienstchef und seit Anfang Januar Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, hatte erklärt, sein Dienst arbeite systematisch daran, Russlands Einnahmen aus dem Ölverkauf zu beenden. Das Statement zeigt, dass ungarische Vorwürfe an die Adresse der Ukraine, die Leitung bewusst zu sabotieren, wohl doch nicht so »sachfremd« sind, wie es der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag erklärt hatte.

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  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Ulf G. aus Hannover (27. Februar 2026 um 13:07 Uhr)
    Es gibt einige gegen Russen bzw. gegen Russland gerichtete Atomkriegsdrohungen aus der Ukraine. Liebling der deutschen Politik ist unter anderem Timoschenko, die gern die 8 Millionen Russen in der Ukraine atomar vernichten wollte: »Damn, we should fire nukes at them«. Putin und die restlichen Russen dürfen auch dran glauben: »F*ck it … we should take up arms and kill the f*cking katsaps (Russians) along with their leader«. Diese Worte will man russischerseits in einem abgehörten Telefonat entdeckt haben (https://www.youtube.com/watch?v=oEFCmJ-VGhAI). Natürlich hat Timoschenko pflichtschuldigst dementiert. Genauso, wie man im Westen die Titulierung der Russen als Untermenschen durch Jazenjuk kritisierte. Mit derart woker Distanzierung kann man das russophobe Massaker des Maidan oder die in Odessa bzw. Mariupol bequem vergessen. Strafverfolgung? Überflüssig! Unter dem mit Friedensversprechen angetretenen Selenskij gings mit ukrainischen Atomkriegsdrohungen weiter. April 2021 plauderte der ukrainische Botschafter Melnyk aus, Kiew werde »vielleicht auch über einen nuklearen Status« nachdenken (welt.de 15.04.2021). Selenskij drohte am 19.2.2022, die seit Tagen eskalierende Gewalt im Donbass mit atomarer Aufrüstung zu bereichern. Nach Kriegseintritt hat Russland mehrfach vor einer ukrainischen schmutzigen Bombe gewarnt. Es ist nicht nachvollziehbar, wie zuverlässig die derartigen Warnungen zugrunde liegenden Informationen sind. Nach false-flag-C-Waffen-Angriffen der Rebellen in Syrien hatte Russland mehrfach vor Wiederholung gewarnt, ohne dass das eintrat. Falsch ist jedenfalls die Ansage von Pistorius, »Frieden sei nur durch Stärke erreichbar«. Viel wichtiger als Stärke ist es, sich zunächst selber an das Völkerrecht zu halten und mit einer objektiven Sicht auf die Verhältnisse auch einem geopolitischen Konkurrenten gegenüber gerecht zu bleiben statt mit Angriffskriegen (Irak 2003, Serbien 1999 …) und fakenews (Friedlichkeit des Maidan …) Vertrauen zu zerstören.
  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Torsten Andreas S. aus Berlin (25. Februar 2026 um 15:09 Uhr)
    Sie nehmen also an, Herr Lauterbach, dass solche Erkenntnisse auf Informationen, vertraulichen Aussagen und vermeintlichen Verbindungen aufgrund von belastbaren Zeuginnen und Zeugen beruhen. Sie würden es ja nicht unbegründet vorbringen, nehme ich an. Wohin wird die Reise gehen? Binnen kurzer Zeit (spätestens im Herbst) wird sich herausstellen, dass dem Selenskij-Regime der Rückhalt abhanden gekommen ist. Denn es wird sich herumsprechen, wie lange schon das BIP der Ukraine weit unter 200 Milliarden Euro jährlich stagniert. Eine Frage: Wie viel darf einer der geplanten 800.000 ukrainischen Soldaten im Jahr kosten? Und zwar für alle Zukunft? Da werden 90 Milliarden alle zwei Jahre nicht reichen – und die sind nicht für die neue ukrainische NATO-Pakt-Armee. Um den Konflikt weiter anzuheizen, bleibt alles bei Wiesbaden? Was taktische Atomwaffen und -einsätze angeht, bleibt alles unterm Radar? Ich frag ja nur.
  • Leserbrief von Volker Wirth aus Berlin (25. Februar 2026 um 14:23 Uhr)
    Ob es tatsächlich gelungen ist, wie es im Artikel heißt, »Russland und die Ukraine dauerhaft zu verfeinden«, wird man sehen. Sachsen und Brandenburg-Preussen führten jahrhundertelang Krieg gegeneinander, bis sie im preussisch dominierten Bismarckschen Reich zusammenleben lernten; zu jener Zeit galten Frankreich und Deutschland als »Erbfeinde«, heute dominieren ihre vom US-Kapital unterwanderten Mono- und Oligopole die EU gemeinsam (und ihre Politiker suchen einander im Russenhass zu übertreffen, den dicken Ast »Energieversorgungssicherheit«absaegend,auf dem vor allem Deutschlands Wirtschaft unter Frau Merkels Regie saß).
    Was ist also »dauerhaft«? Es ist primär m.E. die Anziehungskraft der EU, die für Russen, »Neurussländer« wie Ukrainer, für ukrainisch sprechende wie für russisch sprechende Bürger des binationalen Staates Ukraine einen so starken Sog hat, dass er einige sogar verleitet, russische Freunde und Verwandte, russische Sprache und Kultur, die eigenen Wurzeln zu verleugnen oder geheim zu halten. Aber dieser supranationale superkapitalistische Staatenbund kann kein Wundermittel sein gegen die Qualen des Kapitalismus. Gerade in Osteuropa nicht. Schon gar nicht »dauerhaft«!
    Die ethnischen und religiösen Bande innerhalb Osteuropas sind nun einmal da. Weder wird Englisch zur Staatssprache in Kiew (»Kyiv«), noch Ukrainisch demnächst mit lateinischen Buchstaben geschrieben (wie in Kiew gelegentlich herbeifantasiert).
    Last but not least: über »nervi belli – pecunia infinita«, nämlich dass Kriege unbegrenzt Geld benötigen, sprach schon Cicero. Und »Kyiv« ist pleite! Es geht nun um uns – und unser Geld: Pro erwachsenen Bundesbürger hat uns dieser Krieg bald 2000 Euro gekostet, insgesamt rund 100.000.000.000 Euro, und ein Ende ist nicht abzusehen – was hätte man damit machen können, wie lange denn noch dieser Wahnsinn?
    Einigen wir uns doch darauf, dass dies nicht unser Krieg ist und wir mit ihm nix zu tun haben wollen. Wer das anders sieht, sollte uns nicht länger regieren dürfen. Dann erst endet er bestimmt bald!
  • Leserbrief von Wilfried Schubert aus Güstrow (25. Februar 2026 um 14:20 Uhr)
    Bis zum letzten Ukrainer: Der Krieg in der Ukraine wurde von der NATO als Weltordnungskrieg gegen Russland, auf dem Rücken der Ukrainer, durch das Brechen von Zusagen heraus provoziert. Dazu gehören: Am 3. Februar 1990 um 8.00 Uhr erklärten die Außenminister der USA und Deutschland, Baker und Genscher, in der ARD-Tagesschau, dass die NATO nicht über das Territorium der DDR und generell nicht erweitert wird. US-Außenminister Baker versprach am 09. Februar 1990 dem Sowjetischen Präsidenten Gorbatschow, dass die NATO sich keinen Inch nach Osten erweitert. Inzwischen hat sie sich um 18 Staaten, hauptsächlich ostwärts erweitert. Die Aufnahme der Ukraine war geplant. Zusagen der NATO wie die Vereinbarungen Minsk I und II, unter anderem mit der damaligen Kanzlerin Merkel, erwiesen sich als Täuschung. Kiew führte einen Krieg gegen die russischen Ethnien (über 35 %) im Donbas und unterdrückt diese. NATO und EU wollen den Krieg weiterführen. Wieder steht ein Kredit von 90 Mrd. Euro für die Ukraine im Raum, damit der Krieg weiter finanziert werden kann. Wenn die europäischen Staaten es wollen, ist der Krieg schnell beendet. Genug Menschenleben sind ausgelöscht. Elend und Zerstörung in der Ukraine sind groß.
  • Leserbrief von Istvan Hidy aus Stuttgart (25. Februar 2026 um 09:48 Uhr)
    Was sich derzeit aus den Hauptstädten Westeuropas beobachten lässt, wirkt wie eine Mischung aus Größenwahn und Realitätsverweigerung. Ausgerechnet jene Staaten, die sich gern als moralische Instanz der Welt präsentieren, scheinen bereit, immer weiter an der Eskalationsschraube zu drehen – ohne erkennbare Exit-Strategie, ohne klare Zieldefinition, ohne sichtbaren Nutzen für die eigenen Bevölkerungen. Während große Teile der Welt auf wirtschaftlichen Aufstieg, technologische Innovation und strategische Eigenständigkeit setzen, verheddert sich Europa in einem geopolitischen Kraftakt gegen Russland, der zunehmend wie ein selbstschädigender Dauerzustand wirkt. Statt kluger Diplomatie dominiert martialische Rhetorik. Statt nüchterner Interessenpolitik hört man Durchhalteparolen. Man gewinnt den Eindruck, dass hier weniger strategische Vernunft als politisches Prestige verteidigt wird. Ein »Weitermachen um jeden Preis« scheint das unausgesprochene Motto zu sein – selbst wenn die wirtschaftlichen Kosten steigen, soziale Spannungen wachsen und die sicherheitspolitischen Risiken zunehmen. In dem Versuch, Russland nachhaltig zu schwächen, riskiert Europa, sich selbst strukturell zu beschädigen – wirtschaftlich und politisch. Energiekrisen, Deindustrialisierungstendenzen und zunehmende Abhängigkeiten werden in Kauf genommen, während man sich rhetorisch auf moralische Überlegenheit beruft. Besonders irritierend ist die fehlende selbstkritische Debatte. Wo bleibt die offene Diskussion über Alternativen? Wo die ehrliche Kosten-Nutzen-Abwägung? Eine Demokratie sollte in der Lage sein, ihre eigene Strategie infrage zu stellen. Wenn stattdessen nur noch Einheitsparolen und moralischer Druck dominieren, ist das ein alarmierendes Signal. Europa wirkt nicht wie ein selbstbewusster Akteur mit langfristiger Vision, sondern wie ein politischer Raum, der in einem Konflikt gefangen ist, dessen Ausgang er nicht kontrolliert – und dessen Preis er immer deutlicher selbst bezahlt.
  • Leserbrief von Onlineabonnent/in alexander v. aus Berlin (24. Februar 2026 um 23:20 Uhr)
    Heutiger Wunsch nach einem »Puppet Regime« ergibt u.a.: By C.l. Sulzberger NEW YORK TIMES Dec. 8, 1941 December 8, 1941, Page 18 KUIBYSHEV, Russia, Nov. 28 (Delayed)-Despite the fact that the Germans have been in military control of much of the Ukraine for a considerable length of time, they have been unable to organize any sort of puppet, theoretically independent government such as had been foreseen by Nazi political theorists and, despite the exigencies of martial law and ruthlessly enforced discipline, they are having the most difficult time administering even small local regions. For the most part, the collective farming say the Germans Have Been Unable to Set Up a Puppet Regime There system has been retained to keep the economy of the area functioning at all, and efforts are being made to install kulaks and Ukrainian expatriates and other opponents of the Soviet regime as chiefs of these institutions. However, antipathy of wide sections of the population and constant incursions by guerrilla bands that menace any one showing any sympathy with the enemy are making such candidates increasingly hard to find. Reports of Escaped Persons This is the opinion of persons who have just managed to escape from the occupied area and who recently crossed the Red Army lines. It is admittedly difficult for them to get any sort of complete picture of what is going on, not only because of the necessity of traversing only a limited area but also because of the need to remain in hiding for long periods of time. However, their opinions can be dovetailed with the fact that although the Germans had fostered a small but active movement led by Hetman Skoropadsky who headed the puppet Ukrainian Government when the region was occupied during the World War-nothing has been heard of him here since occupation of Kiev and Kharkov and other regions in the Ukraine.» Dort steht noch mehr zu den damaligen Bemühungen «Raum im Osten zu erobern». Soviel zu den heutigen Phantasien. B. B.
  • Leserbrief von Roland Weinert (24. Februar 2026 um 21:53 Uhr)
    Die Durchhalteparolen aus Berlin ergehen sich, wie sollte es anders sein, u. a. im Diffamieren des Pazifismus’. An erster Stelle an der Heimatfront stehen folgende Absonderungen von Black-Rock-Bundeskanzler Merz: »Friedrich Merz @_FriedrichMerz -- Die Geschichte lehrt uns: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor. Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, befördert die Kriege von morgen. #cdupt26« ( https://x.com/_FriedrichMerz/status/2024824337472061520 )». Ich sage: Wer nicht nachhaltig für Frieden kämpft, will Krieg auf Kosten Dritter und nimmt den Tod von Millionen Menschen billigend in Kauf. -- Die NATO ist das größte und aggressivste Militärbündnis der Weltgeschichte. Allein die USA unterhalten mehr als 800 Militärbasen weltweit. Seit Jahrzehnten geben die NATO-Staaten mehr Geld für Rüstung aus als der Rest der Welt: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Onl-Studie_5-24_Aufruesten_web.pdf . Die NATO-Schurkenstaaten haben ebenfalls billigend inkauf genommen qua Osterweiterung / Westbedrohung, dass die Russische Föderation die Ukraine angreift. Eine Tatsache, welche unter den Teppich gekehrt wurde und wird. -- Seit dem 24.02.2022 wurden und werden all jene diffamiert, welche auf diesen Umstand hinwiesen: Beispiel Gabriele Krone-Schmalz -- https://www.manova.news/artikel/das-bedrohte-denken .
    • Leserbrief von Michael Meier aus Dortmund (25. Februar 2026 um 17:38 Uhr)
      Russland hat anerkannt, kein Veto-Recht gegen die NATO-Mitgliedschaft anderer Länder zu haben. NATO-Official text: Founding Act on Mutual Relations, Cooperation and Security between NATO and the Russian Federation signed in Paris, France, 27-May.-1997, https://www.nato.int/cps/en/natohq/official_texts_25468.htm
      • Leserbrief von Heinz Grote aus Greifswald (26. Februar 2026 um 18:49 Uhr)
        Sie beziehen sich offenbar auf folgenden Absatz des von Ihnen angegebenen Links: »Provisions of this Act do not provide NATO or Russia, in any way, with a right of veto over the actions of the other nor do they infringe upon or restrict the rights of NATO or Russia to independent decision-making and action. They cannot be used as a means to disadvantage the interests of other states.« verwenden für Ihre Argumentation aber nur den ersten Satz – und auch den nur einseitig. Der zweite Satz ist hier aber der entscheidende: Die Handlungen einer Seite dürfen die Sicherheitsinteressen der anderen Seite (und allgemein anderer Staaten) nicht beeinträchtigen. Dass die NATO-Integration der Ukraine die russischen Sicherheitsinteressen massiv bedroht, hat Russland mindestens seit 2008 (NATO-Gipfel in Bukarest) deutlich gemacht und ist hier schon vielfach diskutiert worden.
  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Heinrich H. aus Stadum (24. Februar 2026 um 19:26 Uhr)
    An französisch-britischen Abenteuern könnte sich Deutschland auf verschiedene Weise beteiligen. Z.B. »nur« als Drehscheibe oder mit der Bereitstellung von Logistik und Infrastruktur, die zum Abfeuern von Sprengköpfen notwendig ist, U-Boote hat die Ukraine keine, wie man hört. Ob »dazugehörige Technologien« ergänzungsbedürftig sind, weiss frau auch nicht so genau.

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