Gegründet 1947 Mittwoch, 18. Februar 2026, Nr. 41
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
Online Extra
17.02.2026, 16:26:22 / Inland

Handelsblatt: Bundesregierung plant Milliardenfonds für kritische Infrastruktur

Drohne am Flughafen.jpg
Muss aus Moskau kommen: Drohne vor einem startenden Flugzeug in der Nähe des Flughafens Leipzig/Halle

Berlin. Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge einen milliardenschweren »Resilienzfonds« zum Schutz sogenannter kritischer Infrastruktur. Der »Fonds für Zivilschutz in der Wirtschaft« solle ein Volumen von »bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr« haben, zitierte das Handelsblatt am Dienstag aus einer internen Vorlage des Bundeswirtschaftsministeriums. Insgesamt wolle die Regierung über die nächsten vier Jahre zwei Milliarden Euro bereitstellen. »Vor dem Hintergrund aktueller Vorkommnisse« sieht es das Ministerium demnach als notwendig an, Betriebe vor »kriegsbedingten Einwirkungen« zu schützen, »insbesondere der Bereich der kritischen Energieinfrastruktur«.

Hintergrund sind offenbar Ereignisse wie die Sichtung von mutmaßlichen Drohnen im deutschen Luftraum, von denen eine russische Herkunft behauptet wird, sowie ein großflächiger Stromausfall in Berlin im Januar. Politisch gibt es in der Bundesregierung nach Handelsblatt-Informationen zwar eine Einigung auf die Einrichtung des »Resilienzfonds«, aber noch nicht auf die finanzielle Ausstattung. (AFP/jW)

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.

Mehr aus: Inland