Stromkonzerne haben mehr Marktmacht
Bonn. Die Marktmacht der führenden Stromerzeuger ist laut einem Bericht des Bundeskartellamts deutlich gestiegen. Als Ursache nannte die Aufsichtsbehörde am Donnerstag in Bonn insbesondere den »deutlichen Rückgang der am Markt einsetzbaren steuerbaren Erzeugungskapazitäten«. Die verbleibenden Kraftwerke würden »häufiger unverzichtbar für die Deckung der Nachfrage«, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt. Für eine »marktbeherrschende Stellung« eines Erzeugers spreche, wenn der Anteil von unverzichtbaren Stunden eine Schwelle von fünf Prozent der Jahresstunden überschreitet. RWE liege »deutlich« darüber, Leag ebenfalls. EnBW liege knapp unter der Schwelle. (AFP/jW)
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