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23.02.2026
Musik

Liebe und Verlust

Kompromisse, keine Kapriolen: Ayça Miraç besingt Istanbul und die Schwarzmeerküste

Von Andreas Schäfler
Hier ist eine neue Stimme, die aufhorchen lässt. Weich, aber tragfähig, warm und sinnlich, selbst wenn sie mal herbe Noten einstreut. Faszinierend in ihren verschliffenen Melismen und fremdartig schon der Sprache wegen, die sie oft anschlägt: Ayça Miraç singt viele ihrer Lieder in Lasisch – einem Idiom, das sie von ihrer Mutter gelernt hat, die aus dem Grenzgebiet zwischen dem Nordosten der Türkei und Georgien stammt. Unsereins versteht also erst mal kein Wort, beko...

Artikel-Länge: 3341 Zeichen

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