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Aus: Ausgabe vom 13.02.2026, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Alles halb so schlimm

Interview | Do., 7.15 Uhr, DLF
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Rund 50 Mitglieder des US-Kongresses werden zur Münchner »Sicherheitskonferenz« erwartet. Für CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen ein Beleg, dass die Unberechenbarkeit der Trump-Truppe gelassen zu nehmen ist. Sein Argument: 85 Prozent des US-Kongresses seien für die NATO. Zugleich hält er es für möglich, dass Trump den NATO-Austritt der USA erklärt: »Insofern müssen wir eben auf vieles vorbereitet sein, auch auf das Undenkbare.« Röttgen rechnet damit, dass US-Außenminister Marco Rubio am Sonnabend in München denselben rauhen Ton anschlägt wie US-Vizepräsident J. D. Vance vor einem Jahr. Denn der wichtigste Zuhörer Rubios sitze im Weißen Haus. Vance und Rubio seien in einem »Dauerwahlkampf« um Trumps Nachfolge. Auch Rubios Weiterreise zu Viktor Orbán sei »ein politisches Zeichen, das Trump gefällt«. Röttgen sagt der Sache nach: In der Außenpolitik gibt es auf Dauer keine Freunde und Feinde, nur Interessen. Die des deutschen Imperialismus werden durchgesetzt, ob mit oder ohne USA. (as)

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  • Leserbrief von Roland Weinert (12. Februar 2026 um 20:53 Uhr)
    Mit Norbert Röttgen von der CDU u. a. verbinde ich Revanchismus und Kriegstreiberei in Reinkultur. Im April/Mai 2022 schrieb ich in meinem Essay u.a.: »Frieden und Weltwohl neu denken J’ACCUSE! Über den Ukrainekrieg, Kriegsschuld und anderes Krieg in Europa – Deutschland wieder Kriegspartei – Friedensmahner verleumdet Im Namen des Weltwohles, des Weltfriedens wie auch im Namen aller Opfer von Krieg und Gewalt klage ich an: 1. die Vereinigten Staaten von Amerika ( USA ) 2. die NATO-Mitgliedstaaten 3. die G7-Staaten ( insoweit die G20-Staaten ) 4. die EU-Staaten 5. insbesondere die deutschen Bundesregierungen seit 2005; hier die ehemalige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ( CDU ) qua Amt verantwortlich für die Richtlinien der Regierungspolitik nach Artikel 65 Grundgesetz 6. die gegenwärtige Bundesministerin des Auswärtigen ( seit Dezember 2021 ) Annalena Baerbock ( Bündnis 90/Die Grünen ) 7. die meisten Abgeordneten der Deutschen Bundestage seit 2005 bzw. deren Parteien 8. jene Abgeordnete des gegenwärtigen Deutschen Bundestages, welche am 28. April mit «Ja!» zum «Antrag der Fraktionen SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP - Frieden und Freiheit in Europa verteidigen - Umfassende Unterstützung für die Ukraine (Drucksache  20/1550)» stimmten 9. stellvertretend diverse PolitikerInnen des Deutschen Bundestages sowie ein Mitglied des gegenwärtigen Diplomatischen Corps in Berlin. […] I. Die Sonne der Vernunft steht in der Welt ( insbesondere in Deutschland ) wieder einmal sehr niedrig. Krieg in Europa tobt, Weltkrieg droht und der Deutsche Bundestag beschließt geschichtsvergessen, politikrevisionistisch und kriegsbluttrunken am 28. April 2022 «die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine». […]«

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