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Bundeswehr aus Grönland abgezogen

Berlin/Nuuk. Das »Erkundungsteam« der Bundeswehr ist wieder aus Grönland abgezogen. Die 15 Soldaten verließen die Arktisinsel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen, wie ein Sprecher des Operativen Führungskommandos am Sonntag gegenüber dpa sagte. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonnabend angekündigt, Sonderzölle gegen acht an der »Erkundungsmission« beteiligten Länder zu verhängen. Das deutsche Team war erst seit Freitag abend deutscher Zeit in Nuuk. Die Ankunft hatte sich um einen Tag verzögert. Davor war davon die Rede gewesen, dass sich der Einsatz über drei Tage erstrecken werde. Am Sonnabend hieß es dann, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde. Nun sagte der Sprecher des Führungskommandos, das Team habe den Auftrag erfüllt. US-Präsident Trump hatte am Sonnabend erneut ultimativ darauf gepocht, das zu Dänemark gehörende Grönland zu annektieren. Trump übte auch heftige Kritik daran, dass Deutschland und andere europäische NATO-Staaten auf Einladung Dänemarks einige Soldaten für die Erkundungsmission geschickt haben. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2026, Seite 4, Inland

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