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Aus: Ausgabe vom 13.01.2026, Seite 10 / Feuilleton
Film und Fernsehen

Die Trophäen

»One Battle After Another« ist der große Gewinner der Golden Globes. Der fast dreistündige Film von Regisseur Paul Thomas Anderson gewann Trophäen in vier Kategorien – als beste Komödie, für Regie, für das beste Drehbuch und für Nebendarstellerin Teyana Taylor. Mit neun Nominierungen war »One Battle After Another« als Favorit ins Rennen gezogen. Hauptdarsteller Leonardo ­DiCaprio gewann aber nicht.

Über seine erste Globe-Trophäe freute sich hingegen Timothée Chalamet (30). Er erhielt den Preis in der Sparte bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical für seine Rolle als ambitionierter Tischtennisspieler in der Tragikomödie »Marty Supreme«.

In der Dramakategorie setzte sich »Hamnet« von Regisseurin Chloé Zhao unter anderem gegen »Frankenstein«, »Ein einfacher Unfall« und »Sentimental Value« durch.

Der schwedische Schauspieler Stellan Skarsgård holte den Preis als bester Nebendarsteller. Der 74jährige überzeugte in dem Familiendrama »­Sentimental Value« des Norwegers Joachim Trier in der Rolle eines Vaters, der von seinen Töchtern entfremdet ist.

Der Brasilianer Wagner Moura holte den Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama mit seiner Rolle in dem Thriller »The Secret Agent«. Der brasilianische Film von Regisseur Kleber Mendonça Filho über einen Akademiker, der in den 1970er Jahren während der Militärdiktatur verfolgt wird, gewann auch den Golden Globe als bester nichtenglischsprachiger Film. Bei den Golden Globes geht es nicht nur um Film, sondern auch um Fernsehen und Streaming. Haushoher Gewinner unter den Fernsehproduktionen war die Netflix-Serie »Adolescence«. (dpa/jW)

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