Erneute Kämpfe in Aleppo
Aleppo. Nach Ausbruch erneuter Gefechte zwischen kurdischen Kräften und Truppen der islamisch-fundamentalistischen Regierung in Aleppo im Norden Syriens sind Tausende Menschen aus umkämpften Stadtvierteln geflohen. Der Zivilschutz hat nach eigenen Angaben 2.324 Zivilisten aus den kurdisch kontrollierten Stadtteilen Scheich Maksud und Aschrafija evakuiert. Das syrische Militär hatte die beiden Stadtviertel ab 15.00 Uhr Ortszeit zum militärischen Sperrgebiet erklärt und eine Ausgangssperre verhängt. Danach begann ein gegenseitiger Beschuss zwischen Regierungstruppen und den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF), der weiter anhält. Die islamistische Regierung in Damaskus hatte zuvor eine »begrenzte Militäroperation« gegen die SDF in Aleppo angekündigt. (dpa/jW)
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