Gegründet 1947 Freitag, 9. Januar 2026, Nr. 7
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Aus: Ausgabe vom 08.01.2026, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: FDP-Satire

Dreikönigstreffen 2026 | Di., Youtube
Von Max Grigutsch
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Wer ein Freund guter Satire ist, kann sich diesen Auftritt getrost sparen. Koparteichef Wolfgang Kubicki und EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann haben mit ihrer Comedyeinlage auf dem Stuttgarter Dreikönigstreffen der FDP ihr humoristisches Unvermögen bewiesen. Ein, zwei, drei Gags über die Weinsauferei von Kubicki. Genderwitze à la »Darf man das noch sagen?« – »Gästin« möchte Strack-Zimmermann jedenfalls nicht genannt werden. Kubicki darf »zu Hause keine eigene Meinung haben«, Grüße an seine Ehefrau. Es ging aber auch um »harten Tobak«. Schließlich habe eine linksterroristische Gruppe gerade Berlin quasi lahmgelegt, und deren parlamentarischer Arm sitze noch dazu im Bundestag und im Berliner Abgeordnetenhaus. Linke-Chef van Aken finde es demnach lustig, Reiche zu erschießen (»Wie, der will dich erschießen?«). Deshalb ein Rat an den »Spinner von Medwedew«: Wenn er »aus Deutschland jemanden entführen will, dann bitte nicht Merz, der ist nur unfähig, dann lieber van Aken, der ist gemeingefährlich«. (mag)

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  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Heinrich Hopfmüller aus Stadum (7. Januar 2026 um 20:06 Uhr)
    So sehen Masken ohne Charakter aus. Man könnte auch sagen, diese Charaktermasken sind sich selbst.

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