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Niger verkündet Mobilmachung

Niamey. Zur Ausweitung des Kampfs gegen dschihadistische Gruppen hat die Militärregierung im Niger eine »Generalmobilmachung« verkündet. Die Junta beschloss außerdem, dass während der Mobilmachung Eigentum beschlagnahmt werden kann, wie aus einem Kabinettsbeschluss hervorgeht, den die Nachrichtenagentur AFP am Sonnabend einsehen konnte. Jeder Bürger sei verpflichtet, einem Einberufungsbefehl Folge zu leisten und »unverzüglich Maßnahmen zur Verteidigung des Vaterlandes durchzuführen«. Niger ist seit rund zehn Jahren mit tödlicher Gewalt durch Dschihadistengruppen konfrontiert, die mit Al-Qaida und der Miliz »Islamischer Dschihad« in Verbindung stehen. Alleine in diesem Jahr wurden dabei nach Angaben der NGO ACLED fast 2.000 Menschen getötet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2025, Seite 6, Ausland

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