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UNO fordert mehr Geld für humanitäre Hilfe

New York. Bei ihrem jährlichen Appell für humanitäre Hilfe hat die UNO die Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leid weltweit verurteilt. »Dies ist eine Zeit der Brutalität und Straflosigkeit«, sagte der Leiter des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten, Tom Fletcher, am Montag in New York. Für das Jahr 2026 benötigen die Vereinten Nationen demnach mindestens 23 Milliarden US-Dollar (19,7 Milliarden Euro) an Hilfsgeldern, um 87 Millionen Menschen zu helfen – statt 135 Millionen Menschen, die Hilfe brauchen. Fletcher setzte den Aufruf ins Verhältnis zu weltweit gestiegenen Verteidigungsausgaben. »Wir fordern nur etwas mehr als ein Prozent dessen, was die Welt derzeit für Waffen und Verteidigung ausgibt«, sagte er. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2025, Seite 6, Ausland

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