Gegründet 1947 Montag, 1. Dezember 2025, Nr. 279
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 01.12.2025, Seite 15 / Politisches Buch
Politische Zeitschriften

Neu erschienen

SoZ

In der Dezemberausgabe der SoZ schreibt Marina Hoffmann über »Ausbeutung und Selbstausbeutung« in der Gamingindustrie. Große Spiele würden »von kreativen Kernteams entwickelt, während der Großteil der lästigen, repetitiven Arbeit von Menschen realisiert wird, die ihre Überstunden nicht bezahlt bekommen«. Für die Beschäftigten gebe es keine Pause, »da selbst der Abschluss eines Projekts nur in das nächste führt, um den eigenen Arbeitsplatz zu erhalten«. Volker Brauch schreibt mit Blick auf den IKEA-Konzern über »Umweltverbrechen mit Umweltsiegeln«. Im Interview argumentiert der linke argentinische Ökonom Claudio Katz, dass die »Angst vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch« den Sieg des rechten Präsidenten Javier Milei bei den Zwischenwahlen im Oktober herbeigeführt hat: »Weit verbreitet war die Wahrnehmung, dass eine Abwertung des Peso am Tag nach der Wahl zu einer wirtschaftlichen Katastrophe führen würde.« Über den Wahlurnen »schwebte Trumps Erpressung«: »Ohne Milei bringen wir die Wirtschaft zum Einsturz.« Joseph Daher schreibt über die Lage in Syrien: Ein Jahr nach dem Sturz Assads werde »der undemokratische, neoliberale und proimperialistische Charakter des neuen Regimes« immer deutlicher. (jW)

SoZ – Sozialistische ­Zeitung, Jg. 40, Nr. 12, 24 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: Verein für solidarische Perspektiven e. V., ­Regentenstr. 57–59, 51063 Köln, E-Mail: ­redaktion@soz-verlag.de

IMI-Analyse

In der Analysereihe der Informationsstelle Militarisierung (IMI) schreibt Pablo Flock über den Widerstand gegen die Einführung der KI-Überwachungssoftware von Palantir bei der baden-württembergischen Polizei. Das Bündnis »Kein Palantir in Baden-Württemberg« hat bereits zu Kundgebungen gegen die forcierte Überwachung aufgerufen. Unterstützung für das Bündnis kommt auch von Teilen der Grünen, die in Stuttgart den Ministerpräsidenten stellen. Gleichzeitig scheint die Landesspitze der Partei das »demokratierechtlich fragwürdige Vorgehen ihres Koalitionspartners« mitzutragen. Die Software sei bereits im Frühjahr »von einem Staatssekretär des CDU-geführten Innenministeriums für 25 Millionen Euro für fünf Jahre geleast« worden, »ohne dass eine gesetzliche Grundlage für deren Benutzung bestand«. (jW)

IMI-Analyse, Nr. 35/2025, 4 Seiten, Bezug: Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V., Hechinger Str. 203, 72072 Tübingen, kostenloser Download: www.imi-online.de

Friedenspropaganda statt Kriegsspielzeug

Mit dem Winteraktionsabo bieten wir denen ein Einstiegsangebot, die genug haben von der Kriegspropaganda der Mainstreammedien und auf der Suche nach anderen Analysen und Hintergründen sind. Es eignet sich, um sich mit unserer marxistisch-orientierten Blattlinie vertraut zu machen und sich von der Qualität unserer journalistischen Arbeit zu überzeugen. Und mit einem Preis von 25 Euro ist es das ideale Präsent, um liebe Menschen im Umfeld mit 30 Tagen Friedenspropaganda zu beschenken.

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.

Mehr aus: Politisches Buch