-
04.11.2025
- → Inland
25 Prozent der BRD im Rennen um Endlager
Peine. Auf der Suche nach einem Endlager für den Atommüll haben die zuständigen Fachleute die geeigneten Regionen auf 25 Prozent der Landesfläche der BRD eingegrenzt. Dort seien die geologischen Bedingungen für eine unterirdische Lagerung aus heutiger Sicht geeignet oder noch nicht bewertet worden, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Montag im niedersächsischen Peine mit. Besonders in Norddeutschland kommen derzeit noch große Teile für ein späteres Endlager in Frage. Ende 2027 will die BGE Standortregionen für die oberirdische Erkundung vorschlagen. Die finale Entscheidung trifft der Gesetzgeber. Bis spätestens 2050 soll ein Lager für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll aus deutschen Anlagen gefunden werden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!