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25 Prozent der BRD im Rennen um Endlager

Peine. Auf der Suche nach einem Endlager für den Atommüll haben die zuständigen Fachleute die geeigneten Regionen auf 25 Prozent der Landesfläche der BRD eingegrenzt. Dort seien die geologischen Bedingungen für eine unterirdische Lagerung aus heutiger Sicht geeignet oder noch nicht bewertet worden, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Montag im niedersächsischen Peine mit. Besonders in Norddeutschland kommen derzeit noch große Teile für ein späteres Endlager in Frage. Ende 2027 will die BGE Standortregionen für die oberirdische Erkundung vorschlagen. Die finale Entscheidung trifft der Gesetzgeber. Bis spätestens 2050 soll ein Lager für rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Atommüll aus deutschen Anlagen gefunden werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2025, Seite 4, Inland

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