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Assata Shakur gestorben

Foto: Public Domain
Rest in Power!

Havanna. Assata Olugbala Shakur, ehemalige Funktionärin der Black Panther Party sowie der Black Liberation Army (BLA), ist laut ihrer Tochter Kaguya Shakur am Donnerstag im Alter von 78 Jahren verstorben. Im Rahmen ihres Widerstands gegen die in den USA noch Bestand habenden Überreste der Rassentrennung hat sie unter anderem gemeinschaftliche Bildung für schwarze Kinder und kostenloses Frühstück für selbige organisiert. Später beteiligte sie sich an Anschlägen auf Drogenbarone oder Repressionsbehörden, für die sie zur Fahndung ausgeschrieben wurde. 1973 geriet sie in eine Polizeikontrolle, bei einer darauf folgenden Schießerei, bei der ein Polizist getötet wurde, wurde sie verletzt und schließlich verhaftet. 1979 befreite die BLA sie aus dem Gefängnis, danach floh Shakur nach Kuba, wo man ihr politisches Asyl gewährte. In ihrer Autobiografie schrieb sie: »Menschen gewöhnen sich an alles. Je weniger man über seine Unterdrückung nachdenkt, desto größer wird die Toleranz dafür. Nach einer Weile halten die Menschen Unterdrückung einfach für den normalen Zustand der Dinge. Um sich zu befreien, muss man sich bewusst sein, dass man ein Sklave ist.« (jW)

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Erschienen am 27.09.2025, Ausland

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