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US-Präsident verklagt New York Times auf 15 Milliarden Dollar

Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

Washington. US-Präsident Donald Trump verklagt die Tageszeitung New York Times wegen angeblicher Verleumdung auf eine Summe von 15 Milliarden Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro) Entschädigung. Die Zeitung »durfte zu lange frei lügen, diffamieren und mich verleumden, und das endet jetzt!«, erklärte Trump im Onlinedienst Truth Social. Die New York Times sprach am Dienstag von einem »Versuch, die unabhängige Berichterstattung zu unterdrücken«. Belege für seine Vorwürfe nannte der US-Präsident nicht. Er bezeichnete die liberale Zeitung als »Sprachrohr der radikalen, linken Demokratischen Partei«. Die bei einem Gericht im US-Bundesstaat Florida eingereichte Klage richtet sich gegen die Zeitung selbst, vier ihrer Journalisten sowie gegen den Verlag Penguin Random House.

Sie bezieht sich auf drei Artikel, die zwischen September und Oktober des vergangenen Jahres erschienen waren, sowie auf ein Buch der Reporter Russ Buettner und Susanne Craig. »Das Buch und die Artikel sind Teil eines jahrzehntelangen Musters der New York Times, Präsident Trump vorsätzlich und böswillig zu diffamieren«, hieß es in der Klageschrift.

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Die Zeitung warf Trump im Gegenzug »Einschüchterungstaktiken« vor und nannte die Klage im Onlinedienst X juristisch völlig unbegründet. Bereits vergangene Woche hatte das Blatt berichtet, Trump habe rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung der Zeitung angedroht. Zuvor hatte sie über einen anzüglichen Geburtstagsbrief berichtet, den Trump 2003 an den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geschrieben haben soll. (AFP/jW)

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Erschienen am 17.09.2025, Ausland

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