Zum Inhalt der Seite
Showgeschäft

Kohle, Jimi

Jimi Blue Ochsenknecht ist in dem Prozess um eine jahrelang unbezahlte Hotelrechnung ohne Verurteilung und ohne Strafregistereintrag davongekommen. Im Gegenzug muss der 33 Jahre alte Schauspieler eine Geldbuße von 18.000 Euro zahlen. Vor den Augen Dutzender weiblicher Fans im Gerichtssaal akzeptierte er diese Form der Beilegung. Er kommt damit um eine Haftstrafe herum. Schwerer Betrug kann in Österreich mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Zuvor entschuldigte sich der Schauspieler mit einem Handschlag bei dem Tiroler Hotelbetreiber, dem er bis vor einigen Wochen knapp 14.000 Euro schuldig geblieben war. In dem nur 90 Minuten dauernden Prozess wurde ein vorläufiger Schlussstrich unter einen Streit gezogen, der Ende 2021 in dem Vier-Sterne-Betrieb nahe der bayerischen Grenze begonnen hatte. Dort feierte Ochsenknecht damals mit einer Gruppe seinen 30. Geburtstag. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2025, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!