Zum Inhalt der Seite
Weltall

Hide and seek

Astronomen haben mit Hilfe des James-Webb-Weltraumteleskops einen neuen Mond des Planeten Uranus entdeckt. Der Himmelskörper mit der vorläufigen Bezeichnung S/2025 U 1 erweitert die Zahl der bislang bekannten Uranusmonde auf 29, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Der Trabant wurde in einer Serie von zehn jeweils 40 Minuten langen Langzeitbelichtungen mit der Nahinfrarotkamera (NIRCam) des Webb-Teleskops sichtbar. Ausgewertet wurden die Daten von einer Forschungsgruppe am Southwest Research Institute (SwRI) im US-Bundesstaat Colorado. Den Durchmesser des Himmelskörpers schätzt das Team um Maryame El Moutamid auf rund zehn Kilometer. »Es ist ein kleiner Mond, aber eine bedeutende Entdeckung – selbst ›Voyager 2‹ hat ihn beim Vorbeiflug vor fast 40 Jahren nicht gesehen«, sagte El Moutamid. Damit ist S/2025 U 1 kleiner und lichtschwächer als alle bisher bekannten inneren Uranusmonde. Aufgrund seiner geringen Helligkeit blieb er früheren Beobachtungen etwa durch die 1977 gestartete Raumsonde »Voyager 2« und andere Teleskope verborgen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2025, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!