-
13.08.2025
- → Kapital & Arbeit
Dollarisierung drückt Kubanischen Peso
Havanna. Der Kubanische Peso ist am Montag auf dem Schwarzmarkt auf ein Rekordtief gefallen. Für einen US-Dollar mussten 400 Pesos gezahlt werden, wie aus Daten des in Miami ansässigen Onlinedienstes »El Toque« hervorging. Die meisten Kubaner nutzen diesen Dienst zur Ermittlung des Peso-Werts auf dem Schwarzmarkt. Hintergrund des Verfalls ist die zunehmende Teildollarisierung der Wirtschaft. Zu Jahresbeginn lag der Kurs noch bei 305 Pesos für einen US-Dollar. Präsident Miguel Diaz-Canel räumte im Juli vor der Nationalversammlung ein, dass die vorangetriebene Dollarisierung die soziale Ungleichheit verschärfe. Etwa 40 Prozent der Kubaner haben keinen Zugang zu Fremdwährungen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!