Zum Inhalt der Seite

Kolumbien: Miguel Uribe ist gestorben

Bogotá. Der im Juni angeschossene kolumbianische Präsidentschaftskandidat Miguel Uribe ist am Montag an den Folgen des Anschlags gestorben. Das Attentat ereignete sich während eines Wahlkampfauftritts in Bogotá. Trotz mehrerer Operationen verschlechterte sich der Zustand des Senators der rechten Partei Demokratisches Zentrum nach Angaben des Ärzteteams zuletzt. Insgesamt wurden fünf Verdächtige festgenommen, darunter der 15jährige mutmaßliche Schütze, sowie der vermutliche Drahtzieher des Attentats. Uribes Tod löst in Kolumbien Besorgnis über eine mögliche Rückkehr zur Gewalt der vergangenen Jahrzehnte aus.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2025, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!