Zum Inhalt der Seite

DRK: Neuer Wehrdienst mit ziviler Alternative

Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fordert zur Umsetzung eines neuen Wehrdienstes parallel einen zivilen Dienst. Eine »starke zivile Entsprechung« als Alternative zum Dienst bei der Bundeswehr sei »ein wichtiger Baustein, um das gesellschaftliche Engagement zu stärken und die Gesellschaft für Herausforderungen zu wappnen«, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Montag. Ihre Organisation schlägt vor, die bestehenden Freiwilligendienste als freiwillige Alternative zum neuen Wehrdienst anzuerkennen, ausreichend zu finanzieren und auszubauen.

Das DRK fordert, dass der geplante Fragebogen für mögliche Interessierte am Wehrdienst um die Abfrage erweitert wird, ob junge Menschen einen freiwilligen zivilen Dienst leisten wollen. »Durch die Steigerung der Attraktivität und Bekanntheit eines freiwilligen sozialen Dienstes könnten schätzungsweise rund 200.000 Freiwillige gewonnen werden.« Rund 100.000 Menschen leisten in Deutschland jährlich einen Freiwilligendienst, also ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ). (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 4. Aug. 2025 um 20:25 Uhr
    Auch heute ist kein Krieg ohne Rotes Kreuz möglich.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!