-
04.08.2025
- → Inland
Schutzzölle gegen Temu und Shein gefordert
Berlin. Der Einzelhandel fordert Schutzzölle gegen chinesische Waren. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, sagte laut Nachrichtenportal t-online am Sonntag, es brauche »Zölle gegen chinesische Billigimporte nach dem Vorbild der USA«. Viele der auf den Onlinehandelsplattformen wie Temu und Shein verkauften Waren seien »schlicht Schrott« und dürften innerhalb der EU eigentlich auch gar nicht verkauft werden, so der HDE-Chef. Es sei ein »klarer Wettbewerbsnachteil« für deutsche Händler, dass bei Direktimporten aus Drittstaaten keine effektive Haftung bestehe. Es sei »nach europäischem Recht nicht einfach«, aber notfalls müsse man den Firmen »den Stecker ziehen, bis sie nachweisen, dass sie sauber arbeiten«. Die Handelsplattformen Temu und Shein bieten verschiedenste Waren sehr günstig an, aktuell ermittelt die EU wegen möglicher Verstöße gegen Verbraucherschutzregelungen, hieß es weiter. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!