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Neues Milliardenloch bei Krankenkassen
Berlin. Einem Medienbericht zufolge wächst die Finanzierungslücke bei den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) schneller als bekannt. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will der GKV mit ihren rund 74,3 Millionen Versicherten für das Haushaltsjahr 2026 zwar ein Darlehen über 2,3 Milliarden Euro gewähren. Dennoch werden rund vier Milliarden Euro fehlen. Wie Bild am Sonntag unter Berufung auf Prognosen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) berichtet, soll das Loch nur ein Jahr später noch deutlich größer ausfallen. Von einem Fehlbetrag von zwölf Milliarden Euro ist die Rede. Wie es in dem Bericht heißt, müssten die Beiträge dann 2027 um mindestens 0,6 Prozentpunkte klettern. Bei einem Bruttoverdienst von 4.000 Euro brutto würde die Krankenversicherung 144 Euro im Jahr teurer, der Beitrag würde im Durchschnitt dann bei 18,3 Prozent liegen. (jW)
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