Zum Inhalt der Seite

Neues Milliardenloch bei Krankenkassen

Berlin. Einem Medienbericht zufolge wächst die Finanzierungslücke bei den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) schneller als bekannt. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will der GKV mit ihren rund 74,3 Millionen Versicherten für das Haushaltsjahr 2026 zwar ein Darlehen über 2,3 Milliarden Euro gewähren. Dennoch werden rund vier Milliarden Euro fehlen. Wie Bild am Sonntag unter Berufung auf Prognosen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) berichtet, soll das Loch nur ein Jahr später noch deutlich größer ausfallen. Von einem Fehlbetrag von zwölf Milliarden Euro ist die Rede. Wie es in dem Bericht heißt, müssten die Beiträge dann 2027 um mindestens 0,6 Prozentpunkte klettern. Bei einem Bruttoverdienst von 4.000 Euro brutto würde die Krankenversicherung 144 Euro im Jahr teurer, der Beitrag würde im Durchschnitt dann bei 18,3 Prozent liegen. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2025, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!