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Keine Mittel mehr für Seenotrettung im Mittelmeer

Berlin. Die Bundesregierung will die zivile Seenotrettung von Flüchtenden im Mittelmeer finanziell nicht mehr unterstützen. In den Etatplänen sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes keine Mittel mehr für zivile Hilfsorganisationen wie Sea Eye, SOS Humanity und andere vorgesehen. In der Vergangenheit hatte die Regierung die Seenotrettung mit jährlich zwei Millionen Euro gefördert. Sea Eye kritisierte die Streichung. »Wir füllen seit zehn Jahren die Lücke auf dem Mittelmeer, die eigentlich von europäischen Staaten – und somit auch von Deutschland – geschlossen werden müsste«, erklärte der Vorsitzende Gorden Isler. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2025, Seite 2, Inland

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