Zum Inhalt der Seite

Empörung über Manöver »African Lion«

Rabat. Das US-Militärmanöver »African Lion«, das am Freitag in Marokko endete, hat in sozialen Netzwerken für Empörung gesorgt. Am Sonntag wurden unter anderem von der Website Middle East Eye Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie die israelische Golani-Brigade gemeinsam mit marokkanischen Truppen den Kampf in unterirdischen Tunneln übt. Der Golani-Brigade wird vorgeworfen, Ende März bei Rafah im Gazastreifen 15 Ersthelfer getötet zu haben. Die Anwesenheit israelischen Militärs in Marokko wurde aufgrund der von US-Präsident Donald Trump initiierten »Abraham-Verträge« möglich. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2025, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!