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»Nachhaltige« Fonds mit neuen Namen

Berlin. Viele Fonds haben sich umbenannt, weil sie EU-Regeln für nachhaltige Anlagen nicht mehr erfüllen. Darin stecken mindestens 150 Milliarden Euro Anlegergeld, wie das Portal Finanztip und das Recherchenetzwerk Correctiv am Donnerstag berichteten. Demnach strichen die Anbieter oftmals Begriffe wie Umwelt, Nachhaltigkeit oder Transformation. Bereits 2024 trat eine EU-Richtlinie in Kraft, die verbindliche Standards festlegt. So müssen etwa 80 Prozent des Kapitals in Wertpapiere investiert werden, die ökologische, soziale oder nachhaltige Ziele berücksichtigen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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