-
15.05.2025
- → Ausland
Angehörige von »El Chapo« reisen in USA
Tijuana. Nach einem mutmaßlichen Deal mit der US-Justiz sind offensichtlich 17 Familienmitglieder des mexikanischen Drogenbosses Joaquín »El Chapo« Guzmán aus Mexiko in die USA ausgereist. Der mexikanische Sicherheitsminister Omar García Harfuch bestätigte am Dienstag (Ortszeit) einen entsprechenden Medienbericht. Demnach wolle ein Angehöriger der Familie, der sich in den USA in Haft befinde, als Zeuge gegen andere Drogenbosse aussagen und habe als Gegenleistung eine Ausreise seiner Verwandten durchgesetzt, um diese in Sicherheit vor blutigen Machtkämpfen unter mexikanischen Drogenkartellen zu bringen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
