Zum Inhalt der Seite

92 Geflüchtete aus Ärmelkanal gerettet

Calais. Französische Seenothelfer haben am Sonntag und Montag 192 Asylsuchende aus dem Ärmelkanal gerettet, die bei der versuchten Überfahrt nach Großbritannien Schiffbruch erlitten hatten. Ein Mensch konnte nur noch tot geborgen werden, und mehrere wurden verletzt, teilte die französische Meerespräfektur mit. Insgesamt gerieten demnach vor der nordfranzösischen Küste am Sonntag und in der Nacht zum Montag vier überladene Flüchtlingsboote in Seenot. Weitere Flüchtende lehnten die Hilfe der französischen Rettungsschiffe ab und setzten die Fahrt mit ihren angeschlagenen Booten Richtung Großbritannien fort, wie es hieß. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2025, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!