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Myanmar: Tausende in Flucht getrieben

Genf. Gewalt und Attacken durch das Militär und gegnerische bewaffnete Gruppen haben in Myanmar erneut Tausende Zivilisten in die Flucht getrieben. Aus dem Norden der Rakhine-Region, wo die muslimische Minderheit der Rohingya lebt, hätten sich 45.000 Menschen in Richtung der Grenze zu Bangladesch in Sicherheit gebracht, berichtete das UN-Menschenrechtsbüro am Freitag in Genf. Ein Geflohener habe berichtet, er habe auf dem Weg Dutzende Tote gesehen. Nach glaubhaften Angaben sei die Stadt Buthi­daung seit vergangenem Freitag weitgehend niedergebrannt. Wer für die Brände verantwortlich ist, sei bislang nicht eindeutig geklärt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2024, Seite 7, Ausland

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