Zum Inhalt der Seite

Myanmar: Tausende in Flucht getrieben

Genf. Gewalt und Attacken durch das Militär und gegnerische bewaffnete Gruppen haben in Myanmar erneut Tausende Zivilisten in die Flucht getrieben. Aus dem Norden der Rakhine-Region, wo die muslimische Minderheit der Rohingya lebt, hätten sich 45.000 Menschen in Richtung der Grenze zu Bangladesch in Sicherheit gebracht, berichtete das UN-Menschenrechtsbüro am Freitag in Genf. Ein Geflohener habe berichtet, er habe auf dem Weg Dutzende Tote gesehen. Nach glaubhaften Angaben sei die Stadt Buthi­daung seit vergangenem Freitag weitgehend niedergebrannt. Wer für die Brände verantwortlich ist, sei bislang nicht eindeutig geklärt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!