-
14.05.2024
- → Ausland
Mali: Opposition gegen verlängerten Übergang
Bamako. Parteien und zivile Bündnisse im westafrikanischen Mali haben sich gegen eine Verlängerung der militärischen Übergangsregierung um drei Jahre ausgesprochen. Die Ergebnisse des nationalen Dialogs spiegelten in keiner Weise den Willen des Volkes wider, erklärten die wichtigsten politischen Parteien gemeinsam am Sonntag abend. Was den rund 23 Millionen Maliern Sorgen bereite – darunter Zugang zu Wasser, Strom, Jobs, gestiegene Lebenskosten ebenso wie die Einschränkung der öffentlichen Freiheiten –, werde ignoriert. Sie forderten die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung nach einem einvernehmlich festgelegten Zeitplan mit einer neuen institutionellen Architektur. Die vom Militär geführte Regierung unter Assimi Goïta hatte einen dreimonatigen innermalischen Dialog gestartet. Dieser empfahl unter anderem, den Übergang zur Demokratie von zwei auf fünf Jahre bis zur Stabilisierung des Landes zu verlängern. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!