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Agrarlobby: Bund soll wieder Flächen privatisieren

Berlin. Ostdeutsche Agrarlobbyverbände verlangen von der Bundesregierung, wieder Flächen in Bundeseigentum zu privatisieren. Der seit 2022 geltende Verkaufsstopp dieser Flächen solle aufgehoben werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung sogenannter Bauernverbände aus Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen vom Dienstag. Auch gegen die Nachhaltigkeitskriterien bei der Verpachtung wehren sich die Interessensverbände in dem Schreiben an das Finanz- und an das Ernährungsministerium in Berlin. Es geht um rund 89.000 Hektar. Seit dem Anschluss der DDR waren die Flächen aus früherem Staatsbesitz nach und nach privatisiert worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2024, Seite 2, Inland

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