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Ampel: Gasversorgungslage weiterhin angespannt

Berlin. Die Bundesregierung hält weiter an der Erzählung einer angespannten Gasversorgungslage fest. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte in einer Antwort auf die parlamentarische Anfrage eines AfD-Abgeordneten, über die dpa am Sonntag berichtete, man beabsichtige derzeit nicht, die seit Sommer 2022 geltende Alarmstufe des Notfallplans Gas zu beenden. Die Gasversorgungslage sei im Vergleich zum Vorkrisenniveau weiterhin angespannt. Die Inbetriebnahme des Rügener Terminals für Flüssigerdgas (LNG) sei demnach »als wesentliche und notwendige Versicherung (…)erforderlich«. Erst kürzlich hatte etwa das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung mitgeteilt, eine »Gasmangellage«, die als Begründung für den beschleunigten Ausbau der LNG-Importinfrastruktur herangezogen wurde, sei »zu keinem Zeitpunkt eingetreten«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2024, Seite 1, Inland

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