-
23.02.2024
- → Inland
Mindestlohnzuwachs im EU-Vergleich gering
Düsseldorf. Die 22 EU-Staaten mit einem allgemeinen Mindestlohn erhöhten diesen vor dem Hintergrund hoher Inflationsraten zum Jahreswechsel im Mittel um 9,7 Prozent. In Deutschland fiel die Anhebung mit einem nominalen Plus von 3,4 Prozent auf 12,41 Euro deutlich kleiner aus, wie die Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mitteilte. Forscher kritisieren, dass die zuständige Mindestlohnkommission von der EU vorgeschriebene Kriterien nicht umsetzt. Ein »angemessener« Mindestlohn betrage demnach mindestens 60 Prozent des Medianlohns im jeweiligen Land oder 50 Prozent des Durchschnittslohns. Der Mindestlohn in Deutschland liege erheblich darunter. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!