Zum Inhalt der Seite

Erderwärmung über 1,5 Grad Celsius

Brüssel. Die Erderwärmung hat laut EU-Beobachtungsdienst Copernicus erstmals zwölf Monate lang über 1,5 Grad Celsius gelegen. Von Februar 2023 bis Januar 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur 1,52 Grad über dem Referenzwert aus dem 19. Jahrhundert, teilten die Beobachter am Donnerstag mit. Im Januar wurde mit einer Durchschnittstemperatur von 13,14 Grad Celsius ein historischer Rekord für diesen Monat erreicht. Laut Pariser Klimaabkommen von 2015 soll die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad begrenzt werden. »1,5 ist eine sehr große Zahl, und es schadet uns sehr schwer mit Blick auf Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, verstärkten Stürmen und Wasserknappheit in der ganzen Welt«, sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström, zur Vorstellung der neuen Zahlen am Donnerstag. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2024, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!