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Anklage nach Anschlag auf Synagoge

Stuttgart. Mehr als zwei Jahre nach einem Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun Anklage erhoben. Dem 47jährigen Tatverdächtigen werde wegen der Tat vom 5. Juni 2021 versuchte schwere Brandstiftung in Tateinheit mit gemeinschädlicher Sachbeschädigung vorgeworfen, erklärte die Behörde am Mittwoch in Stuttgart. Das Landgericht Ulm muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden. Der Angeklagte soll Benzin entlang der südlichen Wand der Synagoge verteilt und dieses entzündet haben, der Sachschaden betrug mehrere tausend Euro. Der Verdächtige sitzt momentan in Untersuchungshaft. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2023, Seite 4, Inland

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