-
28.06.2023
- → Feuilleton
Welt am Draht
Jugendliche verbringen 63,7 Stunden in der Woche im Internet. Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten »Jugend-Digitalstudie« der Postbank hervor. Das sind 5,7 Stunden mehr als vor der Coronapandemie im Jahr 2019. 2022 waren es sogar 67,8 Stunden pro Woche. Die aktuelle Befragung wurde im Frühjahr vorgenommen. »Die Zahlen sind während der Coronapandemie geradezu explodiert. Das hat auch zu mehr Abhängigen geführt«, so Burkhard Blienert, Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung. Er appelliert: »Kinder und Jugendliche müssen frühzeitig – auch von ihren Eltern und in der Schule – lernen, wann und wie lange es gesund ist, mit Tablet, Laptop und Co. zu zocken.« Der »Jugend-Digitalstudie« zufolge verbringen junge Frauen insgesamt mehr Zeit im Internet als junge Männer – und das besonders intensiv mit dem Smartphone. Im Vergleich dazu sitzen Jungen häufiger am PC. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!