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BRD will schneller Munition beschaffen

Berlin. Die Bundesregierung will mit neuen Aufträgen für die Rüstungsindustrie die Munitionsbeschaffung beschleunigen. Ein entsprechender Rahmenvertrag sei nun abgeschlossen worden, um den »großen Bedarf« zu decken, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin. Laut Spiegel sollen dem Haushaltsausschuss des Bundestags noch vor der parlamentarischen Sommerpause neun Verträge für den beschleunigten Ankauf von Artillerie- und Panzermunition vorliegen. So sollten beispielsweise die Firmen Rheinmetall und Diehl in den kommenden Jahren mehr Nachschub liefern. Das Magazin zitierte aus internen Papieren, wonach »der aktuelle Bestand an Sprenggeschossen im Kaliber 155 Millimeter rund 20.000 Stück« betrage. Bis 2031 aber muss die Bundeswehr einen Bestand von rund 230.000 Geschossen aufbauen, um Vorgaben der NATO-Kriegsallianz zu erfüllen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2023, Seite 1, Inland

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