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Gemeinsame Initiative zu Sterbehilferegelung

Berlin. Zwei Abgeordnetengruppen im Bundestag haben ihre Initiativen für gesetzliche Regelungen zur Sterbehilfe zu einem gemeinsamen Entwurf zusammengeführt, wie sie am Dienstag in Berlin mitteilten. »Ausgangspunkt ist, dass eine Regelung nicht ins Strafgesetzbuch gehört«, sagte die Grünen-Politikerin Renate Künast. Die FDP-Abgeordnete Katrin Helling-Plahr betonte, dass Suizidhilfe in Deutschland »Menschlichkeit und keine Verbotsgesetze« brauche. Eine Initiative für eine beschränktere Regelung liegt bereits vor. Zu einer Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionsvorgaben könnte es noch im Juli kommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2023, Seite 2, Inland

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