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GDL: Mehr Geld, weniger Arbeitszeit

Berlin. Die Lokführergewerkschaft GDL fordert für die anstehende Tarifrunde mehr Geld, kürzere Arbeitszeiten und steuerfreie Inflationszahlungen. Das erklärte GDL-Chef Claus Weselsky bei der Vorstellung der Pläne am Montag in Berlin. Für Beschäftigte beim Netzbetrieb, der Netzinstandhaltung, der Fahrzeuginstandhaltung und das Zugpersonal fordert die Gewerkschaft 555 Euro mehr Geld sowie eine Erhöhung der Schichtzulagen um 25 Prozent. Für Azubis solle es eine »entsprechend deutliche Entgelterhöhung« geben, so Weselsky. Außerdem sollten die Beschäftigten wöchentlich ohne Lohnkürzung 35 anstatt 38 Stunden arbeiten, unabhängig von der Arbeitszeit sollten alle Beschäftigten die »Inflationsprämie« in Höhe von 3.000 Euro erhalten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2023, Seite 5, Inland

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