Zum Inhalt der Seite

Asylsuchende in Niger in Not, Blinken zu Besuch

Niamey. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schlägt wegen der Notlage Asylsuchender im Norden Nigers Alarm. Seit Anfang des Jahres seien mehrere tausend Menschen zu Fuß in der Grenzstadt Assamaka eingetroffen, nachdem sie aus Algerien abgeschoben worden seien, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Nicht einmal jeder zehnte habe Schutz im »Transitzentrum« gefunden. Beim ersten Besuch eines US-Außenministers in dem Sahelstaat kündigte Antony Blinken am Freitag unterdessen 150 Millionen US-Dollar weiterer Hilfsgelder für die Region an und betonte Investitionsprojekte der USA im Land. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!