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Mehrheit der Schulen mit zuwenig Lehrkräften

Berlin. Mehr als die Hälfte der Schulen in der Bundesrepublik ist laut einer Umfrage mit Personallücken in das aktuelle Schuljahr gestartet. 57 Prozent der Schulleitungen gaben in einer Forsa-Befragung, über die dpa am Montag berichtete, an, dass bei ihnen mindestens eine der eigentlich zur Verfügung stehenden Lehrkräftestellen zum Schuljahresbeginn nicht besetzt war. Im Mittel waren es demnach 1,6 unbesetzte Stellen. Auf alle gut 32.000 allgemeinbildenden Schulen im Land (ohne Berufs- und Hochschulen) wären das allein mehr als 50.000 Stellen. 84 Prozent der Schulleitungen gehen davon aus, dass ihre Schule in Zukunft stark oder sogar sehr stark vom Lehrkräftemangel betroffen sein wird. Demnach ist das Problem an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie an Förder- und Sonderschulen besonders groß. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2023, Seite 1, Inland

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