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Armenien: EU entsendet Grenzbeobachter

Brüssel. Die EU entsendet rund hundert Grenzbeobachter nach Armenien. Die Außenminister der 27 Mitgliedsländer beschlossen dafür am Montag in Brüssel einen neuen Zivileinsatz namens EUMA (European Union Mission in Armenia), wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell mitteilte. Nach Angaben aus seinem Umfeld werden die Experten in den kommenden Wochen in die Region Berg-Karabach an der Grenze zu Aserbaidschan entsandt. Der zunächst auf zwei Jahre angelegte Einsatz soll zur Stabilität in dem Grenzgebiet beitragen und Vertrauen zwischen den beiden verfeindeten Ländern aufbauen. Borrell sprach von einer »neuen Phase des EU-Engagements im Südkaukasus«. Traditionell vermittelt Moskau in dem Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Borrell rechnet nach Angaben aus seinem Umfeld nicht damit, dass die Mission die Spannungen mit Russland weiter verschärft. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2023, Seite 1, Ausland

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