Zum Inhalt der Seite
Berlinale

Primat der Praxis

Die Filmfestspiele in Berlin gestalten ihre Retrospektive im nächsten Jahr um. Für das Festival 2023 sollen Prominente aus der Filmindustrie ihre Lieblingsfilme übers Erwachsenwerden aussuchen. Dazu gehören die Regisseure Martin Scorsese, Pedro Almodóvar und Wes Anderson, wie die Berlinale am Donnerstag bekanntgab. Rund 30 Personen sollen sich beteiligen, darunter auch Schauspielerin Juliette Binoche, Regisseurin Maren Ade und Darsteller Ethan Hawke. Laut Festivalleitung wird die Retrospektive damit erstmals nicht von einem Kuratorenteam gestaltet. Die Filmauswahl soll im Januar veröffentlicht werden. Der Titel lautet diesmal »Young at Heart – Coming of Age at the Movies«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2022, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!