-
12.04.2022
- → Feuilleton
Läuft nach Plan
In Kassel laufen die Vorbereitungen für die Documenta 15 auf Hochtouren. Gut zwei Monate vor der Eröffnung der Weltkunstschau liege man im Zeitplan, sagte die Generaldirektorin der Documenta, Sabine Schormann. »Infrastruktur wird organisiert, und die künstlerischen Beiträge nehmen zunehmend Gestalt an«, erläuterte sie. Sehr viel »Lumbung« werde zu sehen sein, kündigte Schormann an. »Lumbung« ist das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune, in der die überschüssige Ernte zum Wohle der Gemeinschaft gelagert wird. Diese Tradition des Teilens will das von dem Inselstaat stammende Künstlerkollektiv Ruangrupa, das die künstlerische Leitung innehat, auf die Ausstellung in Nordhessen übertragen. Die Besucherinnen und Besucher erwarte eine vielfältige, experimentelle, auf kollektiven Prozessen aufbauende Schau. »Man wird die Documenta Fifteen als einen sinnlichen Ausstellungsbesuch mit – unter anderem – Malerei, Installationen, Filmen oder auch Musik und Performance erleben können«, kündigte Schormann an. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!