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Krisenproduktion in EU- Landwirtschaft

Brüssel. Die EU-Kommission hat Maßnahmen für eine mögliche Krisenproduktion in der Landwirtschaft beschlossen. Wie Brüssel am Mittwoch mitteilte, sollen Bauern in der EU künftig für Umweltschutz vorgesehene Ackerflächen nutzen dürfen, um Nahrungs- und Futtermittel anzubauen. Außerdem sollen die Landwirte knapp 500 Millionen Euro Subventionen erhalten, damit sich steigende Preise, etwa für Düngemittel und Sprit, nicht auf die Ernährungssicherheit auswirken. Nachhaltig produzierende Landwirte sollen dabei Vorrang haben. Umweltschützer kritisierten, es müssten weniger Flächen für Futter- und mehr für Lebensmittelanbau genutzt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2022, Seite 2, Inland

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