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Städte fordern Aufnahme von Afghanen

Heidelberg. Die deutschen Städte wollen afghanischen »Ortskräften« und deren Familien sowie weiteren schutzbedürftigen Menschen einen sicheren Hafen bieten. »Wir wollen damit ein Zeichen von Menschlichkeit setzen und Verantwortung übernehmen«, sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung (SPD), am Dienstag nach einer Präsidiumssitzung des kommunalen Spitzenverbandes in Heidelberg. Die Entwicklung in Afghanistan völlig unterschätzt zu haben, sei politisches Versagen der Staatengemeinschaft und der Bundesregierung. Viele Städte hätten Bund und Länder aufgefordert, großzügige und unbürokratische Aufnahmeprogramme für schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan zu entwickeln. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2021, Seite 4, Inland

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