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»Cum-Ex«: Razzia bei SPD-Politikern

Köln/Hamburg. In Zusammenhang mit den illegalen Steuergeschäften des »Cum-Ex-Skandals« hat die Polizei am Dienstag Razzien in Hamburg durchgeführt. Wie die Staatsanwaltschaft Köln mitteilte, hatten Ermittler im Rahmen eines Verfahrens wegen des Verdachts auf Begünstigung gegen drei beschuldigte Personen Privaträume und Räumlichkeiten der Hamburger Finanzbehörden durchsucht. Medienberichten zufolge sind unter den Beschuldigten zwei SPD-Politiker, unter anderem der ehemalige haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs. An den Razzien waren Vertreter der Staatsanwaltschaft Köln und des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamts beteiligt. In die »Cum-Ex«-Geschäfte war unter anderem die Hamburger Privatbank M. M. Warburg verwickelt. SPD-Kanzlerkandidat Scholz ist politische Einflussnahme im Fall Warburg vorgeworfen worden. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2021, Seite 1, Inland

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