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»Cyberangriffe«: Beschwerde in Moskau

Berlin. Nach neuen angeblichen »Cyberangriffen« auf Mail­adressen von Bundestagsabgeordneten hat sich die Bundesregierung bei der russischen Regierung in Moskau beschwert. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte am Montag in Berlin: »Die Bundesregierung fordert die russische Regierung mit allem Nachdruck auf, diese unzulässigen Cyberaktivitäten mit sofortiger Wirkung einzustellen.« Diese Forderung habe Staatssekretär Miguel Berger zuletzt auch direkt an einen Vertreter des russischen Außenministeriums gerichtet. Man habe »verlässliche Erkenntnisse«, dass die Angriffe »Cyber­akteuren des russischen Staates und konkret dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugeordnet werden können«, sagte die Sprecherin. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2021, Seite 4, Inland

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