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Australien will Aborigines entschädigen

Sydney. Zwischen 1910 und 1970 wurden in Australien Tausenden Indigenen ihre Kinder weggenommen, um sie in Heimen und christlichen Missionen nach den Vorstellungen weißer Besatzer »umzuerziehen«. Jetzt will Australiens Regierung betroffenen ­Aborigines eine Entschädigung zahlen, wie sie am Donnerstag ankündigte. Überlebende und ihre Familien sollen im Rahmen des Programms 378,6 Millionen australische Dollar (236 Millionen Euro) als »Wiedergutmachung« bekommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2021, Seite 2, Ausland

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