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IG BAU: Mehr Härte bei Mindestlohnbetrug

Frankfurt am Main. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, hat strengere Maßnahmen gegen Mindestlohnbetrug gefordert. Die Zahl der Firmen, die sich nicht an die gültigen Lohnregeln hielten, sei nach wie vor hoch, kritisierte der Gewerkschaftschef in einer Mitteilung am Sonntag.

Feiger verwies auf Zahlen, die das Bundesfinanzministerium für das vergangene Jahr vorgelegt hat. Danach leitete die »Finanzkontrolle Schwarzarbeit« bundesweit 4.220 Ermittlungsverfahren wegen Mindestlohnverstößen ein. Mit 981 gab es die meisten Fälle in Nordrhein-Westfalen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2021, Seite 5, Inland

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